Betriebsfläche räumen
Gewerbeentrümpelung in Fürstenfeldbruck
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Bei Gewerbeflächen rechnen wir nach der Nutzfläche aus dem Mietvertrag, genau wie bei Wohnraum, nur sind die Flächen größer und die Füllgrade niedriger. Eine Ladenfläche mit 140 Quadratmetern, leicht belegt, kostet 140 mal 12,00 Euro je Quadratmeter und damit 1.680 Euro. Unterlagen mit Personenbezug gehen nicht in den Container.
- Nutzfläche mal Füllgrad, wie bei Wohnraum
- Akten und Datenträger verschlossen zum Nachweis
- Rückbau von Einbauten als eigener Posten
- Bereichsweise räumen, solange der Betrieb läuft
- Leicht belegt
- 12,00 € je m²
- Normal belegt
- 18,00 € je m²
- Besenrein
- 2,40 € je m²
- Mindestbetrag
- 190 €
Übergabe
Vier Betriebsflächen mit Fläche, Füllgrad und Betrag
| Fläche | Nutzfläche | Füllgrad | Betrag |
|---|---|---|---|
| Büro mit vier Arbeitsplätzen | 85 m² | Normal belegt | 1.530 € |
| Ladenfläche mit Nebenraum | 140 m² | Leicht belegt | 1.680 € |
| Werkstatt mit Maschinen und Material | 180 m² | Stark belegt | 4.680 € |
| Lagerhalle mit befahrbaren Gängen | 320 m² | Leicht belegt | 3.840 € |
| Rückbau von Einbauten, Aktenvernichtung mit Nachweis und die Trennung von Schadstoffen stehen als eigene Zeilen daneben. Die Beträge hier zeigen allein das Räumen der Fläche. | |||
Grenzen
Nutzfläche statt Wohnfläche, sonst dieselbe Rechnung
Bei einer Gewerbefläche steht die Quadratmeterzahl im Mietvertrag genauso wie bei einer Wohnung, oft sogar genauer, weil sie die Grundlage der Miete bildet und vermessen wurde. Diese Zahl ist unsere Rechengrundlage, und der Füllgrad entscheidet über den Satz. Das ist derselbe Weg wie beim Wohnraum, nur in anderen Größenordnungen.
Der typische Unterschied: Gewerbeflächen sind größer und zugleich leerer. Ein Büro mit vier Arbeitsplätzen auf 85 Quadratmetern hat Schreibtische, Stühle, Aktenschränke und Technik, aber freien Boden dazwischen. Das ist normal belegt: 85 Quadratmeter mal 18,00 Euro je Quadratmeter ergeben 1.530 Euro. Eine Lagerhalle mit 320 Quadratmetern und Regalreihen, zwischen denen man fahren kann, ist leicht belegt: 320 mal 12,00 Euro je Quadratmeter sind 3.840 Euro.
Nach oben wird es anders bei Werkstätten. Dort stehen Maschinen, Werkbänke, Materiallager und Jahrzehnte angesammelter Bestand oft dicht. 180 Quadratmeter stark belegt kosten 180 mal 26,00 Euro je Quadratmeter, also 4.680 Euro. Die Spanne zwischen 12,00 und 26,00 Euro je Quadratmeter ist bei Gewerbe deshalb viel entscheidender als bei einer Wohnung, und sie steht beim Aufmaß in fünfzehn Minuten fest.
Grundlage
Akten, Datenträger und was damit nicht passieren darf
In jedem Büro, jeder Praxis und jedem Laden liegen Unterlagen mit Personenbezug: Personalakten, Kundenlisten, Rechnungen, Verträge, Krankmeldungen, Bewerbungen aus fünf Jahren. Dazu Datenträger, an die niemand mehr denkt, weil sie eingebaut sind: Festplatten in alten Rechnern, Kopierer mit internem Speicher, Netzwerkspeicher im Serverschrank, Sicherungsbänder in einer Schublade.
Für diese Dinge gilt bei uns ein eigener Weg. Sie gehen nicht in den Mischcontainer und nicht in die Papiertonne. Sie werden verschlossen transportiert und an einen Dienstleister übergeben, der die Vernichtung mit Nachweis durchführt. Den Nachweis bekommen Sie, und er ist das Papier, das bei einer Prüfung zählt. Wir vernichten nicht selbst, und wir behaupten auch nicht, dafür geeignet zu sein.
Was Sie dafür tun müssen, ist überschaubar, aber es muss vor dem Termin passieren: Benennen Sie einen Raum oder einen Schrank als Sammelstelle für alles Schriftliche, und zeigen Sie beim Aufmaß, wo Geräte mit Speicher stehen. Alles, was dort nicht benannt ist, behandeln wir vorsichtshalber als schutzbedürftig, und das kostet Zeit, die vermeidbar wäre.
Speicher sitzen auch dort, wo niemand sucht
- Kopierer und Multifunktionsgeräte mit interner Festplatte.
- Kassensysteme, Terminals und Zeiterfassungsgeräte.
- Netzwerkspeicher, Serverschränke, externe Platten in Schubladen.
- Alte Mobiltelefone, Tablets und Navigationsgeräte aus Dienstfahrzeugen.
- Sicherungsbänder, CDs, DVDs und USB-Sticks in Ablagen.
Füllgrad
Der Gewerbemietvertrag kennt andere Pflichten als der Wohnungsmietvertrag
Ein Gewerbemietvertrag ist weitgehend frei verhandelbar, und darin liegt sein Risiko. Während eine Wohnung besenrein zurückgegeben wird, steht in gewerblichen Verträgen häufig mehr: der Rückbau aller vom Mieter vorgenommenen Einbauten, die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands, manchmal der Zustand bei Übergabe laut einem Protokoll, das zwanzig Jahre alt ist.
Lesen Sie diese Klausel, bevor Sie uns anfragen, und sagen Sie uns, was darin steht. Davon hängt ab, ob Ihr Auftrag eine Entrümpelung ist oder eine Entrümpelung plus Rückbau, und das sind zwei verschiedene Beträge. Eine Räumung allein nach Füllgrad erfüllt eine Rückbaupflicht nicht, und es wäre unredlich, das offen zu lassen, bis der Vermieter es bemerkt.
Was wir im Rückbau machen, steht im Angebot als eigene Zeile mit eigenem Betrag: Trennwände aus Leichtbau, Theken, Regalanlagen, abgehängte Decken, Kabelkanäle, Beschriftungen und Folien an Schaufenstern, verklebte Bodenbeläge. Was wir nicht machen, sind Arbeiten an Elektrik, Wasser und Gas; das übernimmt das Fachhandwerk, und bei einer Küche im Gastbereich ist das der erste Termin und nicht der letzte.
Aufmaß
Räumen, während der Betrieb noch läuft
Die meisten Gewerbeaufträge beginnen nicht nach dem letzten Betriebstag, sondern davor. Ein Lager wird verkleinert, eine Abteilung zieht aus, eine Ladenfläche wird halbiert, ein Standort wird aufgegeben, während der Rest weiterarbeitet. Deshalb räumen wir bereichsweise, und zwar in der Reihenfolge, die der Betrieb vorgibt.
Praktisch sieht das so aus: Der Bereich, der bereits frei ist, kommt zuerst. Dann die Flächen, die stillgelegt werden, sobald dort die letzte Arbeit erledigt ist. Zuletzt die Räume, die bis zum Schluss gebraucht werden, also Büro, Kasse und Technik. Liegt der letzte Betriebstag auf einem Freitag, räumen wir ab dem folgenden Werktag; unser Büro ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr besetzt.
Für Sie heißt das vor allem: Der Auftrag kann in Abschnitte geteilt werden, und jeder Abschnitt wird nach seiner eigenen Fläche gerechnet. Eine Lagerhalle von 320 Quadratmetern lässt sich in zwei Hälften von je 160 Quadratmetern räumen, mit zwei Terminen und zwei Beträgen. Der Satz je Quadratmeter bleibt dabei derselbe, denn er hängt am Füllgrad und nicht an der Zahl der Termine.
Was es kostet
Vier Flächenarten, vier verschiedene Aufträge
Büro, Laden, Werkstatt und Lager sehen auf dem Papier gleich aus und verhalten sich beim Räumen völlig verschieden. Ein Büro ist leicht in der Masse, aber schwer in der Sorgfalt, weil nahezu jeder Schrank Unterlagen enthält. Eine Ladenfläche hat Einbauten: Theken, Kassentische, Beleuchtungsschienen, Umkleiden, Spiegel, Regalsysteme, die in der Wand verankert sind.
Eine Werkstatt bringt Gewicht und Gefahrstoffe mit. Maschinen müssen von Boden und Netz getrennt werden, Öle, Fette, Kühlmittel, Lacke und Lösungsmittel sind Schadstoffe mit eigenem Entsorgungsweg, und Metallschrott ist der eine Posten in diesem Gewerbe, der sich verlässlich verwerten lässt. Ein Lager dagegen ist schnell, solange die Regale leer und die Wege befahrbar sind.
Eine Zahl dazu, die alle vier betrifft: Soll die Fläche nach dem Räumen besenrein übergeben werden, rechnen wir 2,40 Euro je Quadratmeter. Für unsere Ladenfläche mit 140 Quadratmetern sind das 140 mal 2,40 Euro, also 336 Euro; zusammen mit den 1.680 Euro für das Räumen ergibt das 2.016 Euro. Bei großen Hallen ist dieser Posten der kleinste der Rechnung und derjenige, über den am Übergabetag am häufigsten gestritten wird.
Entsorgung
Fürstenfeldbruck als Gewerbestandort, nüchtern betrachtet
Im Landkreis liegen die gewerblichen Flächen nicht gleichmäßig verteilt. In Fürstenfeldbruck selbst gibt es neben der Innenstadt mit ihren Ladenflächen den Stadtteil Buchenau mit einem eigenen Gewerbegebiet und einem S-Bahnhof an der S4; dort haben wir regelmäßig größere Flächen als in der Innenstadt. Dazu kommt das Areal des ehemaligen Fliegerhorsts nördlich des Stadtgebiets.
Für Nachbarorte gilt dieselbe Rechnung und dieselbe Anfahrtsregel. Olching ist 8,9 Kilometer entfernt und in 10 Minuten erreicht, Maisach 7,6 Kilometer in 10 Minuten, wobei dort Höfe und Nebengebäude häufiger sind als Gewerbehallen. Puchheim liegt 13,3 Kilometer entfernt, Gröbenzell 12,4 Kilometer. Im Landkreis ist die Anfahrt im Quadratmetersatz enthalten; darüber hinaus steht sie vorab mit Betrag im Angebot.
Eines ist bei gewerblichen Flächen anders als bei Wohnraum, und es betrifft die Zufahrt. Hallen und Lager haben meist ein Tor, auf das ein Wagen rückwärts heranfahren kann, und das macht die Arbeit schneller als jede Wohnungsräumung derselben Fläche. Ladenflächen in der Innenstadt haben das nicht; dort entscheidet der Weg vom Eingang zum Stellplatz über die Dauer des Termins, nicht über den Betrag.
Nachgefragt
Fragen von Betrieben und Vermietern
- Was kostet die Räumung eines Büros mit 85 Quadratmetern?
Normal belegt 85 mal 18,00 Euro je Quadratmeter, also 1.530 Euro. Hinzu kommen der Posten für Akten und Datenträger sowie, wenn gefordert, die besenreine Übergabe mit 2,40 Euro je Quadratmeter. Rückbau von Einbauten steht als eigene Zeile im Angebot.
- Wer vernichtet unsere Akten und Festplatten?
Ein Dienstleister, der die Vernichtung mit Nachweis durchführt. Wir transportieren verschlossen dorthin und geben Ihnen den Nachweis. Selbst vernichten wir nicht und behaupten es auch nicht; bei einer Prüfung zählt das Papier des Fachbetriebs und keine Zusage eines Räumunternehmens.
- Unser Vertrag verlangt den Rückbau aller Einbauten. Machen Sie das?
Trennwände aus Leichtbau, Theken, Regalanlagen, abgehängte Decken, Kabelkanäle, Folien und verklebte Böden ja, als eigener Posten mit eigenem Betrag. Arbeiten an Elektrik, Wasser und Gas nein, die übernimmt das Fachhandwerk. Schicken Sie uns die Klausel, dann steht beides getrennt im Angebot.
- Kann geräumt werden, während wir noch arbeiten?
Ja, bereichsweise. Zuerst der Bereich, der schon frei ist, dann die Flächen, die stillgelegt werden, zuletzt Büro, Kasse und Technik. Liegt der letzte Betriebstag auf einem Freitag, räumen wir ab dem folgenden Werktag. Jeder Abschnitt wird nach seiner eigenen Fläche gerechnet.
- Was passiert mit Maschinen und Metallschrott?
Maschinen werden von Boden und Netz getrennt, zerlegt, wenn sie nicht durch das Tor gehen, und abtransportiert. Metallschrott lässt sich verwerten und wird gegen den Räumbetrag gerechnet. Öle, Fette, Kühlmittel und Lacke sind Schadstoffe mit eigenem Weg und stehen einzeln im Angebot.
- Räumen Sie auch im Gewerbegebiet Buchenau und in Olching?
Ja, und im Landkreis Fürstenfeldbruck ist die Anfahrt im Quadratmetersatz enthalten. Nach Olching sind es 8,9 Kilometer und 10 Minuten, nach Maisach 7,6 Kilometer, nach Puchheim 13,3 Kilometer. Außerhalb des Landkreises steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot.
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Was wir sonst noch räumen
Betriebsfläche frei, Nachweise vollständig
Abschnittsweise räumen, getrennt entsorgen, Rückbau gesondert ausweisen. Die Nutzfläche gibt den Betrag.
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