Nach einem Todesfall
Nachlassauflösung in Fürstenfeldbruck
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Nach einem Todesfall muss eine Wohnung geräumt werden, und meistens drängt dabei eine Frist, die niemand gesucht hat. Wir rechnen die Grundfläche mal dem Satz des Füllgrads: 86 Quadratmeter normal belegt kosten 86 mal 18,00 Euro je Quadratmeter, also 1.548 Euro. Vor dem ersten Karton klären wir, wer freigeben darf, und alles Beschriftete wird gesichert.
- Erst die Freigabe, dann der erste Karton
- Dokumente, Fotos und Wertsachen werden gesichert
- Termin wird nach der laufenden Miete geplant
- Keine Wertschätzung, keine Rechtsberatung
- Normal belegt
- 18,00 € je m²
- Stellfläche 4 m²
- ab 38 € je Monat
- Zustellfahrt
- ab 79 €
- Aufmaß
- 0 €
Entsorgung
Fundstücke und ihr Weg
| Was gefunden wird | Wie wir damit umgehen | Wo es landet |
|---|---|---|
| Briefe, Fotos, Alben | Beiseite legen, nicht lesen | Beschriftete Kiste für die Familie |
| Urkunden, Verträge, Bescheide | Beiseite legen, nach Ordner getrennt | Beschriftete Kiste für die Familie |
| Bargeld, Schmuck, Uhren | Sofort dem Ansprechpartner übergeben | An die benannte Person, am selben Tag |
| Möbel und Hausrat ohne Zuordnung | Sichten, verwertbar oder nicht | Verwertung oder Entsorgungsweg |
| Stücke, über die noch beraten wird | Markieren und stehen lassen | Stellfläche im Lager oder bleibt vor Ort |
| Arzneimittel und Pflegematerial | Getrennt erfassen | Rücknahmestelle, einzeln im Angebot |
| Diese Zuordnung gilt in jedem Nachlassauftrag, auch ohne besondere Absprache. Eine Wertermittlung der Stücke ist nicht Teil davon; dafür sind Sachverständige, Auktionshäuser und Fachhändler da. | ||
Übergabe
Erst die Freigabe, dann der erste Karton
Eine Nachlassauflösung unterscheidet sich von jeder anderen Räumung in einem Punkt: Es ist nicht selbstverständlich, wer entscheiden darf. Gibt es mehrere Erben, bilden sie eine Gemeinschaft, und über den Nachlass wird gemeinsam verfügt. Ein einzelner Anruf genügt dann nicht, auch wenn er von jemandem kommt, der die Wohnung seit Jahren kennt und den Schlüssel hat.
Wir fragen deshalb vor dem Aufmaß zwei Dinge: Wer ist unser Ansprechpartner, und liegt eine Freigabe aller Beteiligten vor. Schriftlich reicht eine kurze Erklärung, in der die Beteiligten dem Räumen zustimmen und eine Person benennen, mit der wir sprechen. Mehr wollen wir nicht sehen, und weniger genügt nicht.
Dieser eine Schritt am Anfang verhindert den unangenehmsten Fall dieses Gewerbes: eine Wohnung, die leer ist, und ein Miterbe, der nichts davon wusste. Für uns ist das keine Formalie, sondern der Grund, warum wir ohne klare Zuständigkeit nicht anfangen.
Grenzen
Die Miete läuft weiter, und das setzt den Zeitplan
Mit dem Tod endet ein Mietverhältnis nicht. Es läuft zunächst weiter, die Miete wird weiter geschuldet, und erst eine Kündigung setzt ein Enddatum. Wer trauert, denkt nicht zuerst an Fristen, aber jeder Monat ohne Kündigung ist eine Monatsmiete, die vom Nachlass abgeht.
Praktisch heißt das: zuerst kündigen, dann den Räumtermin an das Enddatum hängen und nicht umgekehrt. Wir brauchen von Ihnen nur den Tag, an dem die Schlüssel zurückgehen müssen; von dort planen wir rückwärts, mit zwei Werktagen Luft für den Fall, dass eine Wohnung mehr enthält als sie von der Tür aus zeigt.
Wir beraten Sie nicht in rechtlichen Fragen. Welche Frist für Ihren Fall gilt, ob eine außerordentliche Kündigung infrage kommt und welche Folgen eine Ausschlagung hätte, besprechen Sie mit einem Anwalt oder einer Beratungsstelle. Was wir beitragen können, ist ein belastbarer Termin, sobald das Datum feststeht.
Grundlage
Was gesichert wird, bevor etwas den Weg nach draußen nimmt
In der Wohnung eines Verstorbenen liegen Dinge, die sich nicht ersetzen lassen. Fotos, Briefe, Tagebücher, Urkunden, ein Trauring in einer Schublade, Sparbücher zwischen Buchseiten, ein Testament in einem Ordner, der nach Steuern aussieht. Diese Dinge stehen in keinem Verzeichnis, und sie kommen beim Räumen zum Vorschein.
Unsere Regel: Was Schrift, Siegel, Bild oder Edelmetall trägt, verlässt die Wohnung nicht als Abfall. Es wird in beschriftete Kisten gelegt und an einer Stelle gesammelt, die Sie vorher bestimmen. Wir sortieren nichts und bewerten nichts; wir legen beiseite. Was damit geschieht, entscheiden Sie in Ruhe und nicht unter Zeitdruck in einem Treppenhaus.
Wenn Sie wissen, wo etwas liegen müsste, sagen Sie es beim Aufmaß. Drei Zeilen auf einem Blatt, das am Einsatztag an der Wohnungstür hängt, sind verlässlicher als eine Bitte, die am Telefon ausgesprochen und von drei Personen unterschiedlich erinnert wird.
Kommt in jedem Fall beiseite
- Alles mit Handschrift: Briefe, Karten, Notizbücher, Kalender.
- Alles mit Siegel oder Stempel: Urkunden, Verträge, Versicherungsunterlagen, Rentenbescheide.
- Fotos und Alben, auch einzelne Abzüge in Schubladen und Büchern.
- Bargeld, Sparbücher, Schmuck, Uhren, Münzen und Orden.
- Schlüssel und Papiere, die zu einem Bankfach oder Fahrzeug gehören könnten.
Füllgrad
Zwei Nachlässe durchgerechnet
Erstes Beispiel, eine Wohnung mit 86 Quadratmetern, normal belegt: Die Schränke sind gefüllt, an den Wänden stehen Kisten, der Boden ist weitgehend frei. 86 Quadratmeter mal 18,00 Euro je Quadratmeter ergeben 1.548 Euro. Soll die Wohnung besenrein übergeben werden, kommen 86 mal 2,40 Euro je Quadratmeter dazu, also 206,40 Euro, zusammen 1.754,40 Euro.
Zweites Beispiel, eine Wohnung mit 58 Quadratmetern, stark belegt, weil über Jahre nichts mehr weggegangen ist: 58 Quadratmeter mal 26,00 Euro je Quadratmeter ergeben 1.508 Euro. Die kleinere Wohnung kostet damit fast dasselbe wie die größere, und daran sieht man, was der Füllgrad in dieser Rechnung wirklich bewegt.
Bei beiden Beträgen gilt: Was sich verwerten lässt, wird vor dem Angebot gegengerechnet. Eine Summe dafür versprechen wir nicht, und Sie sollten sie von niemandem versprochen bekommen, der die Wohnung noch nicht gesehen hat.
Aufmaß
Wenn noch nichts entschieden ist: einlagern statt entsorgen
Häufig steht die Räumung an, während die Verteilung innerhalb der Familie noch offen ist. Jemand wohnt weiter weg, jemand kann sich noch nicht entscheiden, ein Möbelstück soll an ein Enkelkind gehen, das gerade selbst umzieht. Entsorgen wäre endgültig, und Zeit gibt es keine, weil die Miete läuft.
Für diesen Fall gibt es die Stellfläche im Lager, gerechnet nach Quadratmetern wie alles andere auf dieser Site: 4 Quadratmeter ab 38 Euro im Monat nehmen den Hausrat einer Einzimmerwohnung auf, 8 Quadratmeter ab 72 Euro zwei Zimmer ohne Küche, 15 Quadratmeter ab 128 Euro drei Zimmer samt Nebenraum. Das Hinbringen und das späte Zustellen rechnen wir mit ab 79 Euro je Fahrt.
Ein Rechenbeispiel, das oft passt: Bleiben aus dem ersten Beispiel ein Schlafzimmer und eine Kommode übrig, genügen 4 Quadratmeter Stellfläche. Drei Monate Bedenkzeit sind dann 3 mal 38 Euro, also 114 Euro, zuzüglich der Fahrten. Das ist regelmäßig weniger als eine einzige Monatsmiete für eine Wohnung, die nur noch gehalten wird, weil niemand entscheiden konnte.
Was es kostet
Was wir ausdrücklich nicht tun
Drei Dinge gehören nicht zu unserer Arbeit, und es ist fairer, das hier zu sagen als am Küchentisch. Erstens: Wir schätzen keine Nachlassgegenstände. Ob ein Bild, eine Uhr, eine Münzsammlung oder ein Möbelstück einen besonderen Wert hat, sagt ein Sachverständiger, ein Auktionshaus oder ein Fachhändler. Wir würden es raten, und Raten ist in einem Nachlass die schlechteste aller Auskünfte.
Zweitens: Wir beraten nicht rechtlich. Fragen zu Erbschein, Ausschlagung, Haftung für Nachlassschulden, Kündigungsrechten oder zur Aufteilung innerhalb einer Erbengemeinschaft gehören zu einem Anwalt oder Notar. Wir führen aus, was die Berechtigten entschieden haben.
Drittens: Wir räumen nicht gegen den Widerspruch eines Beteiligten. Meldet sich während der Vorbereitung ein Miterbe und widerspricht, halten wir an und warten auf eine gemeinsame Entscheidung. Das kann einen Termin kosten. Es hat uns noch nie geschadet.
Nachgefragt
Fragen zur Auflösung eines Nachlasses
- Wir sind mehrere Erben. Was brauchen Sie von uns?
Einen Ansprechpartner und eine schriftliche Freigabe, in der die Beteiligten dem Räumen zustimmen. Das kann eine kurze Erklärung sein, keine Urkunde. Ohne klare Zuständigkeit fangen wir nicht an, und das schützt in erster Linie Sie.
- Wie schnell müssen wir die Wohnung räumen?
Das hängt am Enddatum des Mietverhältnisses, nicht an uns. Die Miete läuft bis dahin weiter, deshalb ist die Kündigung der erste Schritt und der Räumtermin der zweite. Nennen Sie uns den Tag der Schlüsselrückgabe, dann planen wir mit zwei Werktagen Luft rückwärts.
- Können Sie uns sagen, was die Möbel wert sind?
Nein, und wir tun auch nicht so. Wir erkennen, was sich auf dem Zweitmarkt absetzen lässt, und rechnen das gegen den Räumbetrag. Eine Wertschätzung einzelner Nachlassgegenstände gehört zu einem Sachverständigen, einem Auktionshaus oder einem Fachhändler.
- Was kostet die Auflösung einer Wohnung mit 86 Quadratmetern?
Normal belegt 86 mal 18,00 Euro je Quadratmeter, also 1.548 Euro. Mit besenreiner Übergabe kommen 206,40 Euro dazu, zusammen 1.754,40 Euro. Ist die Wohnung stark belegt, gilt der Satz von 26,00 Euro je Quadratmeter.
- Einzelne Stücke sollen in der Familie bleiben, aber noch ist nichts entschieden.
Dann lagern wir ein, statt zu entsorgen. Eine Stellfläche von 4 Quadratmetern kostet ab 38 Euro im Monat und nimmt den Hausrat einer Einzimmerwohnung auf; das Hinbringen und spätere Zustellen rechnen wir ab 79 Euro je Fahrt. Drei Monate Bedenkzeit sind damit 114 Euro zuzüglich der Fahrten.
- Müssen wir beim Räumen anwesend sein?
Nein, aber jemand sollte erreichbar sein. Wertsachen übergeben wir am selben Tag persönlich, und bei Fundstücken, die eine Entscheidung brauchen, rufen wir an. Zum Aufmaß ist eine Begehung mit Ihnen sinnvoll, weil dort festgelegt wird, was auf keinen Fall mitgeht.
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Geordnet statt eilig: Freigabe, Begehung, Sicherung, Räumen. Die Fläche gibt den Betrag, Sie geben das Tempo.
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